Weisheiten


Die Löffel

 

(oder: Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle)


Ein Rabbi kommt zu Gott: "Herr, ich möchte die Hölle sehen und auch den Himmel." - "Nimm Elia als Führer", spricht der Schöpfer, "er wird dir beides zeigen." Der Prophet nimmt den Rabbi bei der Hand. Er führt ihn in einen großen Raum. Ringsum Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Alle schöpfen mit ihren langen Löffeln aus dem Topf.

 

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Arm und Reich

 

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie. Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn. "Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."

 

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Ein göttlicher Mensch

 

.. muss keine Verbindung mit Gott-Spirit suchen, ist sich völlig bewusst, dass er Spirit IST und dass alle Lebenserfahrungen, individuelle und kollektive, ein spiritueller Ausdruck sind; ... fühlt sich nicht getrennt von irgendeinem Teil der Schöpfung, fühlt sich eng verbunden mit dem Ganzen ... fürchtet keine Veränderung, individuelle oder kollektive; ... weiß, dass jede Erfahrung eine Wachstumserfahrung und eine Gelegenheit ist, um seine eigene Göttliche Gegenwart in menschlicher Form wiederzuerschaffen.

 

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Ein Krieger des Lichts glaubt

 

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben.

 

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Über die Schnelligkeit

 

Till Eulenspiegel ging eines schönen Tages mit seinem Bündel an Habseligkeiten zu Fuß zur nächsten Stadt. Auf einmal hörte er, wie sich schnell Hufgeräusche näherten und eine Kutsche hielt neben ihm. Der Kutscher hatte es sehr eilig und rief: "Sag schnell - wie weit ist es bis zur nächsten Stadt?" Till Eulenspiegel antwortete: "Wenn Ihr langsam fahrt, dauert es wohl eine halbe Stunde. Fahrt Ihr schnell, so dauert es zwei Stunden, mein Herr."

 

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Ich wünsche dir einen Menschen

 

Ich wünsche Dir einen Menschen dem Du vertrauen kannst und der dir sagt, was er fühlt und denkt. Der Dir Sicherheit gibt und Vertrauen, einen Menschen, bei dem Du Dich geborgen fühlen kannst, was immer auch geschieht.

 

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Gespräch von ungeborenen Zwillingen

 

Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt? Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet. Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?

 

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Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig sie sind

 

Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie da sind. Manche Menschen wissen nicht, wie gut es ist, sie nur zu sehen.

 

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Von der Schwierigkeit es allen recht zu machen

 

Ein Vater reitet auf einem Esel und neben ihm läuft sein kleiner Sohn. Da sagt ein Passant empört: "Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen". Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel. Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer: "Nun schaut euch die beiden an. Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen".

 

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Die Löffel

(oder: Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle)


Ein Rabbi kommt zu Gott: "Herr, ich möchte die Hölle sehen und auch den Himmel." - "Nimm Elia als Führer", spricht der Schöpfer, "er wird dir beides zeigen."


Der Prophet nimmt den Rabbi bei der Hand. Er führt ihn in einen großen Raum. Ringsum Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Alle schöpfen mit ihren langen Löffeln aus dem Topf. Aber die Menschen sehen mager aus, blass, elend. Kein Wunder: Ihre Löffel sind zu lang. Sie können sie nicht zum Munde führen. Das herrliche Essen ist nicht zu genießen. Die beiden gehen hinaus. "Welch seltsamer Raum war das?" fragte der Rabbi den Propheten. "Die Hölle", lautet die Antwort.


Sie betreten einen zweiten Raum. Alles genau wie im ersten. Ringsum Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Alle schöpfen mit ihren langen Löffeln aus dem Topf. Aber - ein Unterschied zum ersten Raum: Diese Menschen sehen gesund aus, gut genährt, glücklich. "Wie kommt das?" - Der Rabbi schaut genau hin. Da sieht er den Grund: Diese Menschen schieben sich die Löffel gegenseitig in den Mund. Sie geben einander zu essen. Da weiß der Rabbi, wo er ist.


(russisch)

 

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Arm und Reich

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

 

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?"

"Sehr interessant!" antwortete der Sohn.

"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"

"Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."

"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater.

 

Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."


Der Vater war sprachlos. Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."


(Quelle: Dr. Philip E. Humbert)

 

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Ein göttlicher Mensch


.. muss keine Verbindung mit Gott-Spirit suchen, ist sich völlig bewusst, dass er Spirit IST und dass alle Lebenserfahrungen, individuelle und kollektive, ein spiritueller Ausdruck sind; ... fühlt sich nicht getrennt von irgendeinem Teil der Schöpfung, fühlt sich eng verbunden mit dem Ganzen.


... fürchtet keine Veränderung, individuelle oder kollektive; ... weiß, dass jede Erfahrung eine Wachstumserfahrung und eine Gelegenheit ist, um seine eigene Göttliche Gegenwart in menschlicher Form wiederzuerschaffen; ... kennt die Natur der Illusion, in der wir leben und benutzt sie, um die persönliche Erfahrung zu erweitern und der Menschheit zu dienen.


... hat keine Gefühle von niedrigem Selbstwert oder Selbstachtung; ... weiß, dass kein Teil von Allem-Das-Ist weniger Bedeutung oder Wert hat, als irgendein anderer Teil; ... vergleicht sich selbst nicht mit anderen auf irgendeine Art, privat oder öffentlich, und fühlt sich nicht gehemmt oder anderen überlegen. ... beneidet oder bemitleidet keine andere Person.


... achtet die Bedürfnisse und Wünsche seines Selbst vor denen von allen anderen; ... weiß, dass man anderen nicht von einem Ort der Co-Abhängigkeit oder des Opfertums aus wahrhaft dienen kann und man kann andere nicht lieben, ohne sich selbst zuerst zu lieben.


... weiß vollkommen, dass Die Wahrheit nicht von irgendjemandem oder irgendetwas außerhalb des Selbst gehalten wird, und dass die einzige Wahrheit im Inneren gefunden wird; ... hat kein Bedürfnis zu wissen, weil man durch die höhere Intuition Zugang zu allem hat, was jemals benötigt wird.


... kann sich selbst gegenüber nicht unwahr sein; ... wird seiner eigenen Realität und seinen eigenen Standpunkten nicht zugunsten von denen anderer untreu; ... lebt verkörpertes Leben auf der Grundlage von ich wähle, anstatt ich habe Angst vor...... Handlungen entsprechen den Worten. ... sagt nicht eine Sache und tut eine andere; ... hat keine Gefühle von Scham.


... kann anderen gegenüber nicht unwahr sein; ... hat kein Bedürfnis, sich selbst falsch darzustellen, Leute oder Ereignisse zu manipulieren, geheimnistuerisch zu sein, zu hamstern, habgierig oder unaufrichtig zu sein, nicht mal in kleinen Dingen; ... lebt jederzeit in der höchsten Integrität; ... hat die Weisheit zu erkennen, wann zu sprechen und wann zu schweigen, wann zu handeln und wann nichts zu tun, und er wird den Ausdruck der inneren Wahrheit nicht um anderer willen verändern; ... weiß, dass das, was dem Einen nützt, dem Ganzen nützen muss, um die Göttliche Ordnung aufrechtzuerhalten; ... gibt und empfängt in einem ausgewogenen Fluss.


... vertraut sich selbst und vertraut folglich anderen; ... weiß, dass es keine Fehler gibt, kein Scheitern, nur Wahlmöglichkeiten; ... ist im Einklang mit dem höheren Bewusstsein, das den Göttlichen Fluss unserer menschlichen Erfahrung und Entwicklung organisiert; ... hat keine Gefühle von Schuld, Tadel oder Selbstzweifel; ... ist unberührt durch die Kritik anderer.


... hat kein Bedürfnis zu beweisen, dass er selbst recht hat und der andere irrt; ... weiß, dass alle Standpunkte gleichermaßen gerechtfertigt und ein innewohnendes Recht des freien Willens sind; ... setzt persönliche Grenzen und verleiht ihnen Nachdruck, basierend auf Wahl, anstatt auf Angst. ... streitet sich nicht oder beteiligt sich an Machtkämpfen.


... kritisiert und verurteilt andere nicht direkt oder indirekt; ... macht sich nichts daraus, Kritik und Klatsch anzuhören; ... beklagt sich nicht; ... versucht nicht, Drama und Konflikt unter anderen hervorzurufen; ... weiß vollkommen, dass das Bedürfnis nach Kritik und Klage aus der Angst kommt; ... gesteht allen anderen das Recht zu, zu sein, wie sie sind; ... verwechselt nicht die Handlungen anderer mit ihrem Sein; ... weiß, dass alle Wesen göttlich und gleich sind.

... agiert in Jetzt-Zeit; das verkörperte Bewusstsein ist nicht in der Vergangenheit oder Zukunft verschwunden, sondern ist nur im Jetzt-Moment und der gewählten Erfahrung dieses Moments; ... macht sich keine Sorgen oder empfindet Reue.


... ist vollständig in der Lage, die ganze Bandbreite der menschlichen Emotion zu erfahren, kann jedoch wählen, welche Emotionen er in jeder gegebenen Erfahrung fühlen möchte; ... erlebt nicht die zufällige und unkontrollierte emotionale Antwort der meisten Menschen.


... trifft Lebensentscheidungen und jede Wahl beruhend auf der höheren Intuition, statt auf linearem und logischem Denken, oder den angstbasierten Instinkten des Emotionalkörpers; ... weiß, dass die höhere Intuition im Göttlichen Fluss agiert und nicht den Unstimmigkeiten des emotionalen oder mentalen Körpers unterliegt; ... braucht keine anderen Gründe, als ich wähle.


... kennt die wahre Bedeutung von Liebe und ist außerstande, irgendeinen Teil der Schöpfung mehr oder weniger zu lieben, als einen anderen Teil; ... braucht keine spezielle Art von Beziehung mit anderen Menschen, Tieren, etc.; ... wählt Beziehungen mit anderen, welche die Lebenserfahrung verbessern und entlässt jene, die es nicht tun; ... weiß, dass es nicht möglich ist, einen Anderen zu verletzen, wenn der Andere nicht auf irgendeiner Ebene gewählt hat, es zu erfahren; ... weiß, dass es nicht möglich ist, verletzt zu werden, wenn man nicht selbst auch diese Erfahrung gewählt hat.


... fürchtet keinen Teil der Schöpfung; ... erfährt keine Sorgen und Befürchtungen. ... fühlt sich nicht durch die Gedanken-Worte-Taten von irgendeiner anderen individuellen oder kollektiven Gesamtheit bedroht, sondern ist aufmerksam und bewusst für seine unmittelbare Umgebung und die potenziellen Wahlmöglichkeiten, die durch sie geboten werden.


... hängt nicht an Menschen oder anderen Lebensformen, Orten, Dingen; ... trauert nicht über Trennung oder Tod, weil er weiß, dass wir alle ewig im Einen verbunden sind, und dass die Trennung, die sich scheinbar auf der Erdebene abspielt, eine Illusion ist.


... erlebt nicht die normalen Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, weil er frei von Karma ist und auf einer Frequenzebene oberhalb der Dualität agiert; ... erfährt selten Krankheit oder Verletzung, weil der Körper frei vom Einfluss niedrigerer emotionaler Gedanken ist; ... kann niedrigere Energien anderer verwandeln, ohne von ihnen beeinflusst zu werden.


... be- oder verurteilt nicht die Ereignisse der Welt; ... weiß, dass sie eine Manifestation des kollektiven Bewusstseins sind und dass sein machtvollstes Werkzeug zur Veränderung der Welt sie Selbst-Transformation ist; ... könnte wählen, aktiv für die Veränderung in der Welt zu arbeiten, wenn er so von der höheren Intuition angeleitet wird.


... ist fähig, jederzeit aus wahrem Mitgefühl zu handeln, der Menschheit zu dienen und diese Hilfe, die benötigt wird, von einem höheren Ort des Nicht-Urteilens zu leisten; ... hat keine persönlichen Pläne oder Motivationen, um anderen zu helfen; ... wählt basierend auf höherer Intuition, es zu tun oder nicht zu tun.


... hat kein Interesse daran, sich selbst über andere zu stellen, die Überzeugungen oder Handlungen anderer zu kontrollieren, die persönliche Macht anderer zu übernehmen; ... muss anderen nichts beweisen.


... achtet die Grenzen, die von anderen gesetzt wurden, individuell und kollektiv; ... respektiert jederzeit den freien Willen und persönlichen Raum anderer und die Gesetze des Landes, in dem er lebt; ... wählt gelegentlich, eine Grenze zu überschreiten, aber übernimmt dabei die volle Verantwortung für die Möglichkeit von Konsequenzen.


... wacht jeden Tag mit einem Gefühl von Freude und Erregung darüber auf, was sich entfalten könnte; ... hat keine Erwartungen, was erfahren werden könnte, übernimmt aber volle Verantwortung als Mitschöpfer; ... ist völlig bereit, alles zu erfahren, was er für sich selbst erschaffen hat.


... ist ein extrem machtvoller Auslöser für umwandelnde Veränderung auf der Erde; ... strahlt die höheren Frequenzen von Licht, Liebe und Freude ständig in das planetare Bewusstsein aus;

... heilt und verwandelt Angstenergien für die Erde und ihre Lebensformen, einfach, indem er in menschlicher Form anwesend ist.


~Liebe ist........die Abwesenheit von Angst.


METATRON

 

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Ein Krieger des Lichts glaubt

Weil er an Wunder glaubt,
geschehen auch Wunder.

Weil er sicher ist,
dass seine Gedanken
sein Leben verändern können,
verändert sich sein Leben.

Weil er sicher ist,
dass er der Liebe begegnen wird,
begegnet ihm diese Liebe auch.

Manchmal wird er enttäuscht,
manchmal verletzt.

Aber der Krieger des Lichts weiß,
dass es sich lohnt.

Für jede Niederlage
gibt es zwei Siege.

Paulo Coelho

 

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Über die Schnelligkeit

Über die Schnelligkeit

 

Till Eulenspiegel ging eines schönen Tages mit seinem Bündel an Habseligkeiten zu Fuß zur nächsten Stadt. Auf einmal hörte er, wie sich schnell Hufgeräusche näherten und eine Kutsche hielt neben ihm. Der Kutscher hatte es sehr eilig und rief: "Sag schnell - wie weit ist es bis zur nächsten Stadt?" Till Eulenspiegel antwortete: "Wenn Ihr langsam fahrt, dauert es wohl eine halbe Stunde. Fahrt Ihr schnell, so dauert es zwei Stunden, mein Herr." "Du Narr" schimpfte der Kutscher und trieb die Pferde zu einem schnellen Galopp an und die Kutsche entschwand Till Eulenspiegels Blick. Till Eulenspiegel ging gemächlich seines Weges auf der Straße, die viele Schlaglöcher hatte. Nach etwa einer Stunde sah er nach einer Kurve eine Kutsche im Graben liegen. Die Vorderachse war gebrochen und es war just der Kutscher von vorhin, der sich nun fluchend daran machte, die Kutsche wieder zu reparieren. Der Kutscher bedachte Till Eulenspiegel mit einem bösen und vorwurfsvollen Blick, worauf dieser nur sagte: "Ich sagte es doch: Wenn Ihr langsam fahrt eine halbe Stunde..."

 

 

Copyright © unbekannt – Wenn Sie Autor dieser schönen Weisheit sind, dann schreiben Sie mir bitte eine Email, so dass ich Ihren Namen und die Quellenangabe benennen kann. Vielen Dank.

 

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Ich wünsche dir einen Menschen

Ich wünsche Dir einen Menschen dem Du vertrauen kannst und der dir sagt, was er fühlt und denkt. Der Dir Sicherheit gibt und Vertrauen, einen Menschen, bei dem Du Dich geborgen fühlen kannst, was immer auch geschieht.

 

Ich wünsche Dir einen Menschen, vor dem Du Dich nicht verstecken musst und der vor Dir nicht Verstecken spielt, wo Du sein kannst, wie Du bist, mit Freuden und mit Fehlern, mit Lachen und mit Deinen Tränen.

 

Ich wünsche Dir einen Menschen, dem Du die Wahrheit sagen kannst, Deine eigene Wahrheit und der diese Deine Wahrheit liebt und mit Dir daran glaubt, dass Eure Wahrheit Euch frei machen wird.

 

Ich wünsche Dir einen Menschen, vor dem Du Dich nicht dauernd verteidigen musst, der Dich nicht in ein fixes Bild pressen will, der Dir Veränderungen zugesteht und Dich sein lässt, wie Du bist.

 

Ich wünsche Dir einen Menschen, der Dir vergeben und der vergessen kann, der sich entschuldigen kann, wenn er einen Fehler gemacht hat. Der nach einem Streit Dir die Hand zur Versöhnung wieder reicht und den ersten Schritt zu Dir macht.

 

Ich wünsche Dir einen Menschen, der an Gott glaubt: mit Dir gemeinsam an den Gott der Liebe, bei dem Du Dich geborgen fühlen kannst und getragen auch in schweren Tagen. Dieser Gott soll für Euch liebende und bergende Heimat sein.

 

Ich wünsche Dir einen Menschen, der Dich wirklich liebt: nicht obwohl und nicht deshalb, nicht trotzdem und auch nicht weil, sondern ohne wenn und aber, einfach Dich wie Du bist.

 

Ich wünsche Dir einen Menschen, der das Leben liebt und Dich, weil Du lebst und solange Du lebst.

 

 

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Gespräch von ungeborenen Zwillingen

Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?

 

Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet.

 

Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?

 

Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?

 

So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz.

 

Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

 

Es ist noch nie einer zurückgekommen von? nach der Geburt? Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.

 

Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

 

Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?

 

Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein!

 

Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.

 

Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt....

 

 

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Manche Menschen wissen nicht wie wichtig sie sind

 

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,
dass sie da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es ist,
sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich
ihr gütiges Lächeln wirkt.

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend
ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir
ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk
des Himmels sind.

Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen....
 

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Von der Schwierigkeit es allen recht zu machen

Ein Vater reitet auf einem Esel und neben ihm läuft sein kleiner Sohn. Da sagt ein Passant empört: "Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen". Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel. Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer: "Nun schaut euch die beiden an. Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen". Nun setzt sich der Vater zu seinem Sohn auf den Esel. Doch nach ein paar Schritten ruft ein anderer empört: "Jetzt schaut euch die Beiden an. So eine Tierquälerei." Also steigen beide herab und laufen neben dem Esel her. Doch sogleich sagt ein anderer belustigt: "Wie kann man nur so blöd sein. Wozu habt ihr einen Esel, wenn ihr ihn nicht nutzt."


Lebensweisheit: Was wir daraus lernen können


Wir können es nie allen Menschen Recht machen, gleichgültig wie sehr wir uns auch anstrengen. Deshalb macht es auch keinen Sinn, sich zu fragen, ob andere gut finden, was wir tun. Die anderen sind kein Maßstab. Wir müssen selbst entscheiden, was für uns richtig und falsch ist.

 

 

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