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Sa

14

Nov

2009

Wenn es mich trifft, betrifft es MICH

 

Es gibt eine ganz einfache Wahrheit:


Wenn es mich trifft, betrifft es MICH.


Diese Wahrheit ist so einfach und so treffend und doch für viele so schwer. Schwer zu verstehen, schwer zu akzeptieren, schwer anzunehmen, schwer umzusetzen. Mich eingenommen. Jedes Mal, wenn Dir etwas im Außen begegnet, positiv oder negativ, und Dich innerlich berührt, betrifft es Dich selbst. Es ist ein Teil von Dir, den Du noch nicht angenommen hast.


Diese Wahrheit lässt sich noch fortsetzen:


Jedes Mal, wenn Dir etwas im Außen begegnet und Dich informiert, dann hast Du es Dir angenommen. Jedes Mal, wenn Dir etwas im Außen begegnet und Dich affiziert, das heißt Emotionen gleich welcher Natur in Dir weckt, dann zeigt es Dir, dass Du diesen Teil in Dir noch nicht angenommen hast.


Wir sind ja immer beides. Wir sind lieb und wir sind böse. Wenn Du Deine Bösartigkeit aber nicht annimmst, dann begegnen Dir immer wieder Menschen, die bösartig sind. Wenn Du Deine Wut nicht annimmst, begegnen Dir immer wieder Menschen, die wütend sind und Du gerätst in Situationen, die Dich wütend machen.


Es ist auch mit positiven Eigenschaften so. Wenn Du jemanden ganz toll findest, weil dieser Jemand z.B. sehr erfolgreich, schön und reich ist, dann spiegelt er Dir Deinen eigenen Erfolg, Deine eigene Schönheit und Deinen eigenen Reichtum.


Wir projizieren alles, was wir nicht in uns angenommen haben, auf unsere Umwelt. Wir selbst können uns nicht erkennen, denn wir haben vergessen, dass wir ALLES sind. Wir brauchen also andere Menschen und Situationen, um uns selbst erkennen zu können.


Ich habe mich schon immer gefragt, was es mit mir zu tun hat, wenn ich mich über einen anderen Menschen oder eine Situation aufgeregt habe. Und jedes Mal bekam ich die Antwort: „Such doch nicht immer die Schuld bei Dir.“ oder „Das hat doch nichts mit Dir zu tun. Du bist nicht so.“ Und mein Herz hat dann immer laut geschrien: „DOCH, doch, doch. ICH BIN das. Es hat sehr wohl was mit mir zu tun.“ Das hat nämlich auch was mit Verantwortung zu tun. Daher streiche einfach das Wort "Schuld" aus Deinem Wortschatz und ergänze es stattdessen mit dem Wort "Verantwortung". Diese Wahrheit habe ich also schon früh erkannt, aber ich habe sie nicht immer gelebt und auch heute noch vergesse ich mitunter diese so einfache Wahrheit, weil wir es alle gewohnt sind, die Dinge kompliziert zu machen und was einfach ist, ist erst mal nichts.


Doch die Wahrheit IST einfach.


Die Wahrheit ist, dass wir alles sind, dass wir egoistisch, rücksichtslos und stur UND gleichzeitig herzlich, rücksichtsvoll und beweglich sind.


Wenn Dir z.B. immer wieder Menschen begegnen, die untreu sind, Du aber die treueste Seele bist, die es auf diesem Planeten je gegeben hat, dann stell Dich mal vor den Spiegel und sage Dir laut: „ICH BIN untreu.“ Das fühlt sich sicherlich ganz komisch für Dich an. Vielleicht schreit alles in Dir Nein, vielleicht dreht sich Dir der Magen um und Dir wird ganz schlecht bei dem Gedanken. Und nun sprichst Du es auch noch laut aus und fühlst Dich ganz elendig dabei. Du bist alles, aber nicht das. Und an genau dieser Reaktion kannst Du merken, dass Du genau DAS bist, es aber noch nicht in Dir entdeckt und angenommen hast. Du bist der Mikrokosmos im Makrokosmos. Du bist alles, was es in Deinem Erfahrungsbereich gibt. Du bist genauso ein Adolf Hitler wie eine Mutter Theresa. Du bist genauso eine Putzfrau wie ein Superstar. Du bist genauso ein Multimillionär wie ein Obdachloser. Du bist genauso schwarz wie weiß. Auch wenn Dir Dein Spiegelbild und Dein (Er)leben etwas anderes zeigen. Du bist all das. Und alles das lebt in Dir. Und Du kannst es annehmen, indem Du Dir sagst, dass Du das bist, wie „ICH BIN untreu.“ Sag es Dir so lange, bis Du merkst, dass sich Deine Gefühle verändern. Nimm einfach alles an, was sich Dir an Gefühlen zeigt, Dein Nein zu dieser Wahrheit, Deine Wut, Deinen Hass, Deine Hilflosigkeit, Deinen Trotz, Deine Trauer, Deine Überheblichkeit, Deine Verständnislosigkeit. Nimm alles an, denn alles gehört zu Dir, alles ist ein Teil von Dir und alles will angeschaut, angenommen und bejaht werden. Das nennt man auch bejahendes Fühlen. Alles in Dir darf da sein, denn es ist ja schon da. Nach einer Weile wirst Du merken, dass sich Deine Gefühle zu diesem Satz „ICH BIN untreu.“ verändern. Du wirst vermutlich feststellen, dass Du wirklich untreu bist, auch wenn Du nie einen anderen Menschen betrogen hast. Einen hast Du mit Sicherheit schon öfter betrogen: DICH SELBLST.


Wie oft hast Du schon Deine eigene Wahrheit verleugnet und bist stattdessen mit der Masse geschwommen und hast das gesagt, getan und gelebt, was man (Massenbewusstsein) so sagt, tut und lebt?


Wie oft hast Du schon in der man-Form gesprochen, statt in der Du-Form? Man macht das so, man fühlt sich so, man denkt so usw. Wer ist denn man? Das ist die Masse, aber das ist nicht Dein eigenes Empfinden. Oder etwas ist Dein Empfinden und Du drückst es ganz allgemein aus, als wenn jeder so empfinden würde. Dabei verleugnest Du Dein eigenes Selbst, Deine Einzigartigkeit, Deine Individualität.


Wie oft hast Du schon Deine Bedürfnisse hinten an gestellt, nur damit Dein Partner, Deine Eltern, Deine Kinder, Deine Freunde zufrieden sind?


Wie oft hast Du schon Deinen Körper ignoriert, die leisen Symptome, die sich lange zeigen, bis Du eine schwere Krankheit bekommst oder einen Unfall erleidest und dann lange Zeit außer Gefecht gesetzt wirst?


Wie oft hast Du schon geschwiegen, wo Du lieber etwas gesagt hättest?


Wie oft bist Du schon faule Kompromisse eingegangen nur um des lieben Friedens willen?


Wie oft bist Du Deinem Verstand oder Deiner Angst gefolgt, statt den Weg Deines Herzens zu gehen?


Du siehst, Du bist Dir selbst schon sehr, sehr oft untreu geworden. Und deshalb ist der Satz „ICH BIN untreu“ richtig und die Wahrheit.


Die Wahrheit ist aber auch „ICH BIN treu.“


Denn genauso wie Du Dich selbst verleugnest, hast Du auch schon viele Male im Leben zu Dir gestanden, hast Deine eigene Wahrheit verkündet, hast von Dir und nicht von man (Massenbewusstsein) gesprochen. Du hast sicherlich auch schon mal Deine eigenen Bedürfnisse mitgeteilt und gelebt, hast sicherlich auch schon mal frühzeitig auf Deinen Körper gehört und ihm frische Luft, gute Nahrung, Ruhe und Bewegung gegönnt. Mit Sicherheit hast Du auch schon mal einen Streit riskiert, um Deinen Standpunkt durchzusetzen und sicherlich hast Du die Wünsche Deines Herzens schon einige Male vernommen und Dir auch schon einige Herzenswünsche erfüllen können.


Du siehst, Du bist immer BEIDES. Beides ist richtig und beides ist die Wahrheit.


Du kannst die Wahrheit immer mit drei Sätzen überprüfen.

  1. Wann war ich so? (Vergangenheit)
  2. Wann bin ich so? (Gegenwart)
  3. Unter welchen Umständen könnte ich so sein? (Zukunft)

 

Dazu möchte ich Dir ein extremes Beispiel nennen.


Du bist im Supermarkt und bekommst mit, dass ein Kind schreiend am Boden liegt und die Mutter dem Kind wütend eine Ohrfeige verpasst. Was macht die Situation mit Dir? Berührt sie Dich oder nicht? Diese Situation kann Dich informieren, es ist gerade so und es ist in Ordnung für Dich. Du gehst Deinen Weg weiter, erledigst in aller Seelenruhe Deine Einkäufe, ohne Dich weiter um die wütende Mutter und das schreiende Kind zu kümmern. Oder sie kann Dich affizieren und heftigste Emotionen in Dir auslösen. Wut, Hass, Hilflosigkeit, Trauer, Mitleid usw. Dann frage Dich: Wann war ich so? Sicherlich warst Du in der Vergangenheit auch schon in Situationen, wo Dir die Nerven durchgegangen sind und Du überreagiert hast. Wenn Du nichts in Dir findest, dann frage Dich: Wann bin ich so? Vielleicht bist Du derzeit in einer ähnlichen Situation und Deine Nerven liegen blank. Wenn Du auch hier nichts findest, dann frage Dich unter welchen Umständen Du so sein könntest? Stell Dir vor, Du bist alleinerziehende Mutter, Dein Mann ist vor kurzem gestorben, Du hast nur sehr wenig Geld, Deine Freunde gehen Dir aus dem Weg, weil sie mit Deiner Situation nicht umgehen können und Deine Kinder sind extrem aufgedreht. Könntest Du unter solchen Umständen die Nerven verlieren und Deinem schreienden Kind im Supermarkt vor allen Leuten eine Ohrfeige verpassen? Die meisten Menschen würden unter Extremumständen die Kontrolle verlieren und etwas tun, was sie sonst nicht tun. Für Dich ist es nicht wichtig zu wissen, warum diese Mutter die Nerven verloren hat, es ist nur wichtig zu schauen unter welchen Umständen Du so bist, so warst oder so sein könntest. Wenn Du eine Resonanz in Dir findest (und die findest Du immer, denn sonst würde Dich die Situation nicht im Geringsten berühren), dann kannst Du diesen Teil in Dir annehmen und bejahend fühlen. Und das nächste Mal, wenn Du auf der Straße jemanden triffst, der die Nerven verliert, dann kannst Du ihm Dein Mit-Gefühl senden, musst aber nicht mehr Mit-Leiden.


So kannst Du alle Projektionen, die Du ins Außen sendest, nach und nach zu Dir zurück nehmen. Doch nimm die Projektionen so zurück, wie sie sich Dir zeigen. Wenn Du Wut verspürst, dann nimm die Wut zu Dir zurück und wenn Du Trauer verspürst, dann nimm die Trauer zu Dir zurück. Aber kümmere Dich nicht um die Trauer, wenn Du wütend bist und nicht um die Wut, wenn Dir zum Heulen ist.


Und schau Dir all die Menschen an, die Du bewunderst. Schau Dir das an, worauf Du so richtig neidisch bist und was Du auch gerne hättest. Du BIST auch all das. Auch diese Projektionen kannst Du nach und nach zu Dir zurück nehmen. Und dann kannst Du dabei zusehen, wie sich Dein Leben Stück für Stück verändert und immer einfacher, leichter und müheloser wird.


Wenn Du dieses Thema vertiefen möchtest, empfehle ich Dir das Buch "Die dunkle Seite der Lichtjäger" von Debbie Ford und die zahlreichen Vorträge von Robert Betz.


Ich wünsche Dir viele Aha´s auf dem Weg zu Dir selbst. 

 

Fr

06

Nov

2009

Freund oder Feind

 

Ein kleiner Vogel erfror während eines eisigen Winters im Fluge und stürzte zu Boden. Eine Kuh kam vorbei und ließ einen Fladen auf ihn fallen. Der warme Dung taute den kleinen Kerl wieder auf; vor Freude begann er zu zwitschern.  Das hörte die Katze, grub ihn aus und verspeiste ihn.


Merke: Nicht jeder, der Dich bescheißt ist Dein Feind. Nicht jeder der Dich aus der Scheiße holt ist Dein Freund.


(Verfasser unbekannt)


Mi

04

Nov

2009

Die Welt ist ein Dorf

 

Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achtend, würde dieses Dorf so zusammengestellt sein:

 

57 Asiaten

21 Europäer

14 Amerikaner (Nord und Süd)

8 Afrikaner.

 

52 wären Frauen,

48 wären Männer.

70 Nicht-Weisse,

30 Weisse.

 

70 Nicht-Christen,

30 Christen.

89 Heterosexuelle,

11 Homosexuelle.

 

6 Personen würden 59 % des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus den USA.

 

80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse.

 

70 wären unterernährt, 1 würde sterben, 2 wären geboren.

 

1 hätte einen PC.

 

1 (nur einer) hätte einen akademischen Abschluss.

 

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.

 

Denkt auch darüber nach: Falls Du heute Morgen gesünder als kränker aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

 

Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit der Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.

 

Falls Du in die Kirche gehen kannst ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

 

Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen, bist Du reicher als 75 % der Einwohner dieser Welt.

 

Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8 % der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

 

Falls Du diesen Text liest, gehörst du nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können. Und … Du hast einen PC.

 

Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen.
Liebt, als hätte Euch noch nie jemand verletzt.
Tanzt, als würde keiner hinschauen.
Singt, als würde keiner zuhören.
Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

 

© unbekannt

 

Fr

30

Okt

2009

Herzlichen Dank

 

Heute habe ich durch „Zufall“ erfahren, wie viele Menschen mittlerweile meinen Blog lesen. Darüber bin ich sehr erstaunt und erfreut zugleich. Menschen unterschiedlicher Altersklassen und unterschiedlicher Interessen, die meine bislang doch sehr persönlichen Gedanken mit Freude verfolgen.

 

So durfte ich heute beispielsweise auf der Seite von Christian Wück, Fußballlehrer, lesen:

 

Ein Blog für "positives Denken" und "Mentale Vorgehensweisen".. zum Entspannen und Nachdenken echt klasse.

 

Dafür und für all die lieben Gästebucheinträge, Emails und Empfehlungen auf anderen Homepages möchte ich mich heute ganz herzlich bedanken.

 

Ich bin zutiefst dankbar, dass meine Seite immer mehr Menschen berührt und freue mich über jedes Feedback und die gute Energie, die dadurch in die Welt getragen wird.

 

So

27

Sep

2009

Angst vor der Liebe

„Angst vor der Liebe ohne Ziel,

du hast Angst vor dem Gefühl,

doch du willst nicht einsam sein,

nie wieder …“

 

So sang es bereits die Münchener Freiheit.

 

Angst vor der Liebe. Warum haben wir Angst vor der Liebe, wo Liebe doch das Schönste, Leichteste und Aufregendste ist, was es auf Erden überhaupt gibt? Alle sehnen wir uns nach Liebe, doch sobald das Herz in Flammen steht, machen wir es zu, aus Angst vor Verletzung, Enttäuschung, Angst vor Entblößung, Angst ausgelacht zu werden.

 

„Sag mir nicht du musst schon gehen, warum kannst du nicht versteh´n, wegen dir bin ich geblieben. Ich weiß nicht, was vorher war, aber langsam wird mir klar, du hast Angst dich zu verlieben.

 

Schatten der Vergangenheit (so nah, so weit), lassen dich nicht mehr in Ruh. Flieh aus deiner Dunkelheit, jeder Mensch braucht Zärtlichkeit. Warum gibst du das nicht zu?

 

Angst vor der Liebe ohne Ziel, du hast Angst vor dem Gefühl, doch du willst nicht einsam sein, nie wieder …

 

Angst vor dem Fieber tief in dir, vor der Liebe und vor mir, du willst nie mehr wehrlos sein, nie wieder …

 

Sag mir nicht, es ist zu spät, jeder Blick von dir verrät, du hast dich schon fast entschieden. Würdest gerne bei mir sein. Du meinst JA, doch du sagst nein. Du hast Angst dich zu verlieben.“

 

Ist es lächerlich zu lieben?

 

Nein, es darf ja gelacht werden, weil Lachen die Tür zur Seele öffnet. Aber es ist nie lächerlich zu lieben, auch wenn die Angst vor der Liebe so riesengroß ist.

 

Es ist die Angst sich seelisch zu entkleiden, nackt dazustehen vor dem anderen, Angst vor der Ablehnung, Angst vor dem Nein des anderen, Angst vor Verlust, Angst davor verletzbar zu sein.

 

Doch wenn Du Dein Herz in die Hände eines anderen Menschen legst und dieser es mit einem kalten Lächeln zerquetscht, dann hat der Andere Deine Liebe nicht verdient und benötigt sie wahrscheinlicher dringender als Du selbst.

 

Wir alle sind auf der Suche nach Liebe. Wir alle, ohne Ausnahme. Doch die Wenigsten reden offen darüber, weil wir nicht nur alle auf der Suche nach Liebe sind, sondern ebenfalls alle dieselben Ängste und Vorurteile mit uns herum schleppen. Und deshalb gibt es auch so viele Menschen, die erst nach langer Zeit mit großem Abstand zueinander sagen können „Aber ich habe Dich damals wirklich geliebt.“ Nur ist es dann meistens schon zu spät. Ich nenne das die verpasste Liebe …

 

Die Angst den anderen zu verlieren ist groß, ja, denn der Andere könnte ja „Nein“ sagen und eben nicht dieselben Gefühle fühlen bzw. nicht zu seinen Gefühlen stehen. Und was dann? Dann tut sich ein riesengroßes, dunkles, schwarzes Loch auf, in das wir versinken und die Welt ist traurig und leer. Doch irgendwann kommt jemand, reicht uns die Hand und sagt uns „Komm ich helfe dir die Welt wieder zu betreten und wieder die Sonne zu sehen.“ Und schon ist die Angst wieder da ..

 

Wir sind es so sehr gewohnt mit unseren Ängsten zu leben, misstrauisch zu sein, unser eigenes Ding durchzuziehen, dass wir nicht glauben können, wenn die Liebe vor uns steht. Zu schön um wahr zu sein, denkt es dann oft in uns.


Doch ein weiser Spruch besagt:

 

Eine Katastrophe behandelst Du am besten so, als wäre sie gar nicht passiert.

 

Gib jedem Menschen immer wieder eine neue Chance, immer wieder, egal was vorher war. Denn jeder Mensch kann sich verändern, so wie Du Dich veränderst. Wenn Du Dein Herz ein wenig öffnest, kann auch der andere sein Herz öffnen. Wenn Du liebevoll auf den anderen zugehst, kann auch der andere liebevoll auf Dich zugehen. Wenn Du die Vergangenheit hinter Dir lassen kannst, kann auch der andere die Vergangenheit hinter sich lassen. Wenn Du offen und bereit bist, kann auch der andere offen und bereit sein.

 

Stell Dir vor Du liebst jemanden und steckst ihn energetisch in einen Bilderrahmen. Dort hängt er jetzt an der Wand in Deiner Wohnung. Erstarrt, denn Du hast Dir ein Bild von ihm gemacht und so ist er jetzt für Dich. Er kann sich in Deinen Augen auch gar nicht ändern, denn Du hast ein festes Bild von dieser Person. Und dementsprechend machst Du auch immer wieder dieselben Erfahrungen mit dieser Person. Du kannst natürlich auch das Bild im Bilderrahmen wechseln, Dir nämlich einen neuen Partner suchen, aber der Bilderrahmen bleibt, das feste Bild von einem Mann oder einer Frau bleibt in Deinem Gedächtnis haften. Und so wechseln die Bilder, aber nicht der feste, erstarrte Rahmen drumherum. Nimm das Bild heraus, werfe den Bilderrahmen über Bord und lass das Bild sich verändern, werde neugierig auf die andere Person, schenke ihr Vertrauen und behandle sie so, als hättest du sie gerade erst kennen gelernt. Je mehr Du Dich selbst veränderst, desto mehr kann sich der andere auch verändern. Werfe alle Bilderrahmen aus dem Fenster und lass die Bilder der anderen sich immer wieder verändern und verwandeln.

 

Gib jedem Menschen die Chance, dir sein wahres Ich zu zeigen.

 

Die Angst vor der Liebe darf sein. Es ist völlig in Ordnung Angst zu haben und dieses Gefühl zu fühlen. Lade Deine Angst ein, schau ihr in die Augen, stell Dich ihr. Die Angst will – genau wie alle Gefühle – anerkannt und wertgeschätzt werden. Die Angst ist Dein Baby, von Dir erschaffen, vor langer, langer Zeit und sie zeigt sich immer wieder, mal stärker, mal schwächer, aber sie ist immer da, ein treuer Begleiter auf all Deinen Wegen. Und da die Angst der Gegenpol zur Liebe ist, zeigt sie sich natürlich am stärksten, sobald Du der Liebe begegnest.

 

Du kannst sie nur überwinden, indem Du Dich ihr stellst. Auge in Auge mit der Angst. Egal, was der Andere sagen wird, sag Du, was Dein Herz fühlt. Egal ob der Andere lachen wird, zeige, was Dein Herz will. Egal ob der Andere gehen wird, fühle mit ganzem Herzen und lass Deine Liebe fließen.

 

Und wer weiß, vielleicht wirst Du sogar überrascht sein, weil Dich der Andere in den Arm nimmt und sagt „Darauf habe ich schon lange gewartet.“

 

Wunder gibt es immer wieder ..

 

Stell Dich Deiner Angst ..

YouTube-Video

Sa

26

Sep

2009

Zum Nachdenken

 

Vielleicht möchte Gott, dass wir die falschen Menschen treffen, bevor wir dem Richtigen begegnen, so dass wir, wenn wir endlich die richtige Person getroffen haben, dankbar sind für dieses Geschenk.

 

Es ist wahr, dass wir nicht schätzen was wir haben, bis wir es verlieren, aber es ist auch wahr, dass wir nicht wissen was wir vermissen, bis es uns begegnet.

 

Wenn die Türe des Glückes sich schließt, öffnet sich eine Neue, aber wir starren so lange auf die verschlossene Pforte, dass wir das für uns neu geöffnete Tor nicht sehen.

 

Der beste Freund ist der Freund, mit dem du auf einer Veranda in einer Schaukel wippst, ohne ein Wort zu sprechen und wenn du gehst, das Gefühl hast, dass dies die beste Unterhaltung war, die du jemals geführt hast.

 

Suche nicht nach Schönheit, denn sie ist trügerisch. Suche nicht nach Reichtum, denn er ist vergänglich. Suche jemanden, der dich zum Lächeln bringt, denn es braucht nur ein Lächeln, um einen scheinbar dunklen Tag zu erhellen. Finde denjenigen, der dein Herz zum Lächeln bringt.


© unbekannt - Dieser Text ist nicht von mir persönlich, beschreibt aber so wunderbar mein eigenes Empfinden. Wenn sich der Urheber dieser Zeilen hier wiederfindet, darf er oder sie sich gerne bei mir melden, so dass ich ihn auch namentlich erwähnen kann. Herzlichen Dank für diesen Text.

 

 

Di

08

Sep

2009

Liebe leben

 

"Wenn ich mich zeige, so wie ich bin, wenn ich dich sehe, so wie du bist, passen wir vielleicht gar nicht zusammen, so wie wir sind", sagt der Zweifel. "Nur wenn ich dich nehme, so wie du bist, nur wenn ich mich gebe, so wie ich bin, können wir uns nahe sein, so wie wir sind", sagt die Liebe.


Liebe ist mehr als nur ein Wort, Liebe ist mehr als nur graue Theorie, Liebe ist mehr als der Gedanke „Was wäre wenn …“

 

Liebe will gelebt werden.

 

Doch was heißt das, Liebe leben?

 

Heißt es Friede, Freude, Eierkuchen und das ein ganzes Leben lang? Mit Sicherheit nicht.

 

Es heißt sich von Herzen zu lieben, miteinander reden, gemeinsame Interessen und Ziele haben, Nähe, Zweisamkeit, Zärtlichkeit, Berührungen, Erotik, miteinander lachen, sich gegenseitig den Rücken stärken, füreinander da sein, einander verstehen, akzeptieren, respektieren, unterstützen, helfen, zuhören, zueinander stehen.

 

Es heißt aber auch sich zu streiten, wütend aufeinander zu sein, vor Emotionen zu kochen, seine eigenen Verletzungen zum Ausdruck zu bringen, Sehnsucht haben, stur und beleidigt sein, ignorieren, um sich dann wieder zu versöhnen und gemeinsam über das Geschehene zu lachen.

 

Liebe heißt alle Seiten des Lebens zu leben, sie bewusst und mit Freude zu leben und sich immer wieder für die Liebe zu entscheiden. Liebe heißt verzeihen, vergeben, nach vorne blicken. Liebe heißt immer wieder eine neue Chance geben. Liebe heißt im Hier und Jetzt zu sein. Die Vergangenheit ist vergangen und alles was geschah, kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Muss es aber auch nicht. Denn alles ist richtig und wichtig auf dem Lebensweg, auf dem Weg zur bedingungslosen Liebe. Ohne Schmerz und Verlust, ohne Verletzungen, Einsamkeit, Verlassenheit, Demütigungen und falschen Stolz können wir das Gefühl der Liebe nicht wirklich fühlen. Erst wenn wir durch das Gegenteil dessen, was wirklich sind, gehen, es anerkennen und wertschätzen, sind wir in der Lage die Liebe wirklich zu fühlen, die Liebe wirklich wertzuschätzen.

 

Leben müssen wir das Leben vorwärts, verstehen tun wir es häufig erst rückwärts.

 

Liebe leben heißt alles miteinander Er-LEBEN, Liebe, Hass, Eifersucht, Vertrauen, Misstrauen, Angst, Zuversicht, Freude, Leid, Lachen, Weinen, laut werden, leise sein, Zärtlichkeit, Verschwiegenheit, Toleranz, Ignoranz, Nähe, Distanz, Zweisamkeit, Einsamkeit. Einfach alles ..

 

Wer verstehen kann, dass Liebe nicht nur in eine Richtung fließt, sondern immer in beide, der hat es einfacher im Leben. Denn nichts geschieht ohne Liebe, selbst wenn es im Außen gerade so aussehen mag. Alles ist Liebe. Vieles ist nicht so wie es scheint. Was so aussieht als wäre es in der Unliebe, ist tatsächlich in der Liebe. Denn die Liebe will sich erfahren in allen Facetten.

 

Die Dunkelheit wüsste nicht, dass sie dunkel ist, wenn sie nicht ständig mit dem Licht konfrontiert werden würde. Die Liebe wüsste nicht, dass sie Liebe ist, wenn sie nicht immer wieder das Gegenteil erfahren würde.

 

Doch wir haben ja die Wahl. Wir müssen ja gar nicht ständig in der Unliebe sein, um die Liebe wertzuschätzen. Wir müssen uns nicht streiten, um die Harmonie wertzuschätzen, wir müssen uns nicht gegenseitig anschweigen, um die Kommunikation wertzuschätzen, wir müssen uns nicht ständig trennen, um die Nähe wertzuschätzen.

 

Liebe will einfach ALLES sein. Und wenn Liebe alles sein darf, ohne Wertung, ohne Verurteilung, dann fühlt sie sich einfach nur schön, beständig und harmonisch an.

 

Wenn wir uns erlauben streiten zu dürfen, müssen wir es nicht mehr tun. Wenn wir uns erlauben misstrauisch, eifersüchtig, traurig, verletzt, einsam sein zu dürfen, müssen wir das nicht mehr tun. Alles will unsere Anerkennung und Wertschätzung.

 

Und Liebe hört nicht auf, auch wenn wir uns streiten, gegenseitig verletzen, misstrauen, wenn wir traurig sein, einander zum Teufel wünschen oder uns gegenseitig auf den Mond schießen könnten. Liebe bleibt, weil Liebe bedingungslos ist.

 

Alles darf da sein und auch wenn sich alles um uns herum immer wieder verändert, eines bleibt mit Sicherheit, die LIEBE.

 

So

23

Aug

2009

Ich liebe Dich, weil ...

 

Immer, wenn ich dich sehe, schlägt mein Herz Purzelbäume. Auch nach so vielen Jahren, die ich dich kenne, habe ich Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch. Gestern, als wir uns "zufällig" in der Stadt gesehen haben und du freudestrahlend auf mich zukamst, mich mit einem Kuss begrüßt hast, schwebte ich wieder auf Wolke Sieben. Ich bin zutiefst dankbar für jede Begegnung mit dir.


Ich liebe jeden Kuss von dir, jedes zärtliche Küsschen, jeden leidenschaftlichen Kuss, jeden virtuellen Kuss, den du mir per SMS schickst, jedes Muuuah am Telefon .. ;-)


Ich liebe jede SMS von dir, jedes "Ich denk an dich", jedes "Ich küsse dich wohin du willst".


Ich liebe es mit dir zu schlafen, dir nahe zu sein, dich in mir zu spüren, deine Zärtlichkeit, deine Hände, die mich überall streicheln, deine Zunge, die mich zärtlich küsst, der Rausch der Gefühle, das Liebesspiel.


Ich liebe deine Augen, deine tiefen, wunderschönen Augen, in denen ich die Liebe sehe. Wenn du mir in die Augen schaust, dann versinke ich in eine andere Welt. Ich bin dann zuhause, ich bin daheim. Ich fühle mich dann glücklich und geborgen und alles ist in Ordnung so wie es ist. Ich bin dann im Frieden mit mir und der Welt.


Ich liebe es, wenn du mich in deine Arme nimmst. Egal was auch gerade in meinem Leben los ist, sobald du mich in die Arme nimmst, ist alles in Ordnung für mich. Ich liebe deine Geborgenheit und Wärme. Ich fühle mich wohl in deinem Arm, beschützt und geliebt.


Ich liebe es, wenn du mich fragst, ob ich dich heiraten will. Obwohl du diese Frage schon so oft gestellt hast, warte ich darauf, dass du sie mir noch einmal stellst, damit ich endlich JAAAAAAAAAAAAAA sagen kann. Und doch höre ich diese Frage "Willst du mich heiraten?" "Willst du meine Frau werden" sooooo gerne. Ja, ich will ..


Ich liebe es, wenn du mir zärtlich die Haare kraulst, wenn ich in deinen Armen liege.


Ich liebe es, dass das Universum dafür sorgt, dass wir uns immer wieder "zufällig" über den Weg laufen.


Ich liebe es in deiner Nähe zu sein und deine Nähe zu spüren.


Ich liebe es deine Stimme zu hören.


Ich liebe dein Lachen, dein Schmunzeln und dein Lächeln.


Ich liebe deinen Humor und deine liebevolle Art. Ich erinnere mich daran, wie du mir ein Brötchen getoastet hast und ich dich fragte ob es denn auch mit Liebe gebacken ist. Du hast das Brötchen geküsst und gesagt "Jetzt ja." Das fand ich total toll … ;-)))


Ich danke dir, dass du mich „mein Engel“ nennst. Das ist wie eine Streicheleinheit für meine Seele.


Ich danke dir, dass du so bist wie du bist, auch wenn ich manchmal am verzweifeln bin und nicht weiß woran ich bei dir bin. Durch dich darf ich viel lernen, annehmen, erfahren, ausprobieren, meine Gefühle wirklich fühlen. Ich danke dir für jede Erfahrung, die ich mit dir mache, für jedes Gefühl, dass ich durch dich fühlen darf, ich danke dir für alles.


Fr

10

Jul

2009

Wenn Liebe allein nicht reicht

Wenn Gefühle anfangen weh zu tun, ist es Zeit zu gehen ..

 

 

Man sagt Liebe sei das höchste Glück auf Erden und Liebe heilt alles, Liebe verzeiht alles, Liebe berührt die Herzen.

 

Aber was ist, wenn Liebe allein nicht reicht?

 

Was ist, wenn der Mensch, den du liebst, diese Liebe nicht fühlen kann, nicht glauben kann, dass du wirklich ihn damit meinst? Was ist, wenn dieser Mensch nicht verzeihen kann, was gewesen ist? Was ist, wenn dieser Mensch mit zweierlei Maß misst, wenn das, was er getan hat nur halb so schlimm war, wie das was du getan hast? Was ist, wenn Liebe zwar das Herz berührt, aber die geliebte Person ihr Herz immer wieder verschließt?

 

Dann reicht Liebe allein nicht.

 

 

Man sagt auch, wenn es weh tut ist es keine Liebe.

 

Aber was ist es dann? Die Liebe zum Drama? Die Liebe zum Verhaltensmuster? Die, wenn auch unbewusste, Liebe zum Schmerz?

 

Wenn jemand nicht mehr gefühlvoll sondern emotional reagiert, dann fangen Gefühle an weh zu tun. Gefühle an sich sind wunderschön, selbst Gefühle wie Wut, Angst und Trauer, wenn sie bejahend gefühlt werden. Sie verwandeln sich dann, transformieren sich in Liebe und verlieren ihre starke Wirkung. Sie wollen einfach nur angenommen und gefühlt werden, so wie ein Baby in den Arm genommen und gehalten werden will. Gefühle wollen da sein, denn sie sind ja bereits da, werden von uns aber wie ungeliebte Besucher immer wieder fort geschickt oder stillschweigend ertragen.

 

Es gibt Menschen, die können nicht verzeihen. Menschen, die lieben, aber diese Liebe nicht zulassen und nur auf das schauen, was geschehen ist und stur an ihren Prinzipien festhalten. Diese Menschen quälen sich selbst und andere. Sie kommen und gehen, berühren die Leben anderer und hinterlassen tiefe Spuren im Herzen. Doch sie sind sich dessen oft gar nicht bewusst, welchen Schmerz sie hinterlassen, welche tiefen Spuren sie in den Herzen anderer hinterlassen.

 

Solange du solch einen Menschen liebst, wirst du sicherlich oft die Erfahrung machen, dass Liebe allein nicht reicht. Du wirst Beweise um Beweise bringen und immer wieder die Erfahrung machen, dass es nicht reicht. Dann wendest du dich ab, traurig, enttäuscht, tief verletzt und suchst diese Liebe woanders, bei einem anderen Menschen und es ist dir auch egal, wer dieser andere Mensch ist. Du bist einfach auf der Suche nach Liebe. Und dann kommt ein Mensch und du fühlst wieder annähernd diese Liebe, aber auch hier machst du die Erfahrung, dass es einfach nicht reicht. Denn so schön die Liebe auch ist, so viel Angst haben wir Menschen auch vor ihr. Wir glauben uns in der Liebe zu verlieren, ein Stück von uns zu verlieren, etwas aufzugeben und sehen gar nicht, dass die Liebe uns nichts nimmt, sondern uns nur etwas schenkt. Wir verlieren keine Freiheit, wir gewinnen sie, denn Liebe macht frei, Liebe macht stark, Liebe macht mutig. Wir verlieren auch uns nicht, nein, wir gewinnen einen Großteil von uns dazu. Denn in einer Beziehung haben wir die Möglichkeit uns selbst zu finden, uns in dem anderen wiederzufinden. Der andere spiegelt uns und unser Inneres. Solange wir im Außen suchen, werden wir die wahre Liebe nicht finden. Die Liebe wohnt in uns. Die Liebe ist ein Teil von uns. Doch solange ein Mensch diese Liebe nicht wahrhaben will, sucht er im Außen und wird wieder und wieder enttäuscht. Und er glaubt nicht, wenn jemand sagt „Ich liebe dich.“

 

Das Traurige ist, dass es Menschen gibt, die sich ein Leben lang vor dieser Liebe verschließen. Und wenn du solch einen Menschen liebst, kannst du immer und immer wieder sagen „Es tut mir leid.“ Du kannst erklären, dass du dich nur nach Liebe gesehnt hast und daher auch andere Wege gegangen bist. Du kannst dich entschuldigen, du kannst ernsthaft bereuen, du kannst es ernst meinen, aber der andere wird dir nicht glauben. Egal, was du tust, es reicht nicht. Weil Liebe allein nicht reicht.

 

 

Man sagt, dass Liebe alles verzeiht.

 

Die wahre, bedingungslose Liebe verzeiht alles, denn sie ist BEDINGUNGSLOS und stellt keine Forderungen. Doch die menschliche, egoistische Liebe kann nicht verzeihen und nicht vergessen und steht uns manchmal ein Leben lang im Weg, wenn es um die wahre Erfüllung geht. Die egoistische Liebe ist keine wahre Liebe, denn sie liebt nur, wenn sie bekommt, was sie will. Und wenn sie einmal verletzt wurde, verzeiht sie nicht. Sie sucht woanders und macht überall früher oder später wieder dieselben Erfahrungen. Die egoistische Liebe verzehrt sich nach dem geliebten Menschen, aber sie lässt ihn niemals mehr an sich heran. Sie beschimpft und beleidigt lieber, sie lügt und erzählt unwahre Dinge, nur um den anderen auf Abstand zu halten. Und doch sehnt sie sich nach den anderen in jedem Moment, wo der Mensch zur Ruhe kommt.

 

 

Wenn Gefühle anfangen weh zu tun, ist es Zeit zu gehen ..

 

So traurig das auch ist, wer sich selbst liebt, kann nicht bei einem Menschen bleiben, der Liebe nicht leben will. Es geht nicht ums Können, denn Können können wir alle, wenn wir wollen.

 

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

 

Niemand sagt, dass es leicht ist und niemand sagt, dass es von jetzt auf gleich geht. Aber es geht immer, Schritt für Schritt in eine andere Richtung.

 

Das Leben kann Spaß machen oder zur Qual werden. Das Leben kann so einfach, leicht und mühelos sein oder unbeweglich und schwer.

 

Doch wer die Liebe nicht leben will, wird nie verstehen, was es heißt WAHRE LIEBE VERZEIHT ALLES.

 

Dann reicht Liebe allein einfach nicht.

 

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Was es ist

 

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

Es ist Unglück
sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst.
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

Es ist lächerlich
sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

Erich Fried

Di

24

Feb

2009

Geh deinen eigenen Weg

Geh Deinen eigenen Weg – egal, was andere sagen, egal, wie andere urteilen, egal, wie sie über Dich urteilen – geh Deinen eigenen Weg.

 

Wenn Du den Weg eines anderen gehst, lebst Du nicht Dein Leben, sondern das eines anderen Menschen. Du lebst die Vorstellungen Deiner Eltern, Deiner Großeltern, Deiner Geschwister, Deiner Verwandten, Deiner Lehrer, Freunde und Bekannten. Doch macht Dich das glücklich? Warst Du jemals von ganzem Herzen glücklich, wenn Du das getan hast, was jemand anderes von Dir erwartet hat?

 

Oder fühlst Du Dich immer dann besonders glücklich und wohl in Deiner Haut, wenn Du etwas denkst, sagst oder tust, was mit Deinem Herzen im Einklang ist?

 

Und wie viel Erfolg hast Du mit Deiner Arbeit, Deiner Beziehung, Deinen Freundschaften, wenn Du auf andere hörst? Wie viel Anerkennung erhältst Du, wenn Du das tust, was andere von Dir erwarten? Wie viel Geld verdienst Du, wenn Du die Tätigkeit ausübst, die andere für Dich gewählt haben? Wie viel Liebe bekommst Du und kannst Du gleichzeitig geben, wenn Dir andere sagen, wer der ideale Partner für Dich ist? Wie einfach, leicht und mühelos läuft es jedoch für Dich, wenn Du Deinen eigenen Weg gehst?

 

Seinen eigenen Weg zu gehen bedeutet Glück, Liebe, Anerkennung, Fülle, Gesundheit, Zufriedenheit und vieles mehr.

 

Everybodys Darling ist Everybodys Depp.

 

Geh Deinen E I G E N E N Weg.

 

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Zum Nachdenken:

 

Bevor du über mich und mein Leben urteilst..

  •  

  • ziehe meine Schuhe an

  • gehe meinen Weg

  • durchlaufe mein Leben

  • lebe meinen Alltag

  • fühle meine Gefühle

 

Wenn du all das getan hast, dann darfst du über mich urteilen.

 

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Meine lieben Mitmenschen, ihr dürft denken und sprechen über mich, was ihr wollt. Und ich zahle es euch nicht mit gleicher Münze heim. Ich gehorche nur meinem Herzen. Ich gebe mir selbst Anerkennung, Wertschätzung und Liebe. Ich folge meinem ganz persönlichen Weg. Und ich wünsche euch, dass ihr das ebenfalls tut.

 

© Robert Betz

 

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Und hier eine wundervolle Geschichte, wie leicht es ist, seinen eigenen Weg zu gehen – Höre einfach nicht auf andere, denn niemand – außer Du S E L B S T – kann wissen, was gut und richtig für D I C H ist.

 

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, die einen Wettlauf machen wollten. Ihr Ziel war es die Spitze eines hohen Turms zu erreichen. Viele Zuschauer hatten sich versammelt, um diesen Wettlauf zu sehen und sie anzufeuern. Das Rennen konnte beginnen.

 

Ehrlich gesagt: Von den Zuschauern glaubte niemand so recht daran, dass es möglich sei, dass die Frösche diesen hohen Gipfel erreichen konnten. Alles, was man hören konnte, waren Sprüche wie: „Ach ist das anstrengend!“, „Die werden sicher NIE ankommen!“ oder „Das können die gar nicht schaffen, der Turm ist viel zu hoch.“

 

Die Frösche begangen zu resignieren. Einer nach dem anderen wurden sie langsamer und langsamer, weil sie glaubten, dass sie die Anstrengungen nicht aushalten und niemals am Ziel ankommen würden und der Turm sowieso viel zu hoch sei.

 

Außer ein Frosch, der kraftvoll weiter kletterte.

 

Die Zuschauer riefen: „Das ist viel zu anstrengend. Das kann niemand schaffen.“

 

Immer mehr Frösche verließ die Kraft und schließlich gaben sie auf.

 

Aber der eine Frosch kletterte immer noch weiter.

 

Er wollte einfach nicht aufgeben.

 

Am Ende hatten alle aufgehört weiter zu klettern, außer dieser eine Frosch, der mit enormen Kraftaufwand als Einziger den Gipfel des Turmes erreichte.

 

Jetzt wollten die anderen Frösche und natürlich auch die Zuschauer wissen, wie er das denn geschafft hatte. Einer von ihnen ging auf den Frosch zu, um ihn zu fragen, wie er es geschafft hatte, diese enorme Leistung zu bringen und bis ans Ziel zu kommen.

 

Es stellte sich heraus: Der Frosch war t a u b.

 

Und die Moral von der Geschichte:

 

Höre niemals auf Leute, die die schlechte Angewohnheit haben immer negativ und pessimistisch zu sein, denn sie stehlen Dir Deine schönsten Wünsche und Hoffnungen, die DU in Deinem Herzen trägst.

 

Denke immer an die Macht der Worte, denn alles, was Du hörst und liest, beeinflusst Dich in Deinem Tun.

 

Daher:

 

Sei immer positiv

 

und vor allem

 

Sei einfach t a u b, wenn Dir jemand sagt, dass DU Deine Träume nicht realisieren kannst. Denke immer daran, auch DU kannst es schaffen.

 

© Quelle und Autor dieser schönen Geschichte leider nicht bekannt.


So

11

Jan

2009

Wenn die Liebe berührt

Plötzlich berührt mich die Liebe, ganz zart, ganz leicht, sie ist da und kommt aus tiefstem Herzen.

 

Die letzten Tage durfte ich immer mal wieder fühlen, was Liebe ist. Bedingungslose Liebe ohne Objekt, ohne personenbezogen, einfach lieben, einfach SEIN. Das ist eine wunderschöne Liebe für die es keine Worte gibt, es gibt dafür nur ein Gefühl.

 

Mit Tränen in den Augen ist mir klar geworden, dass ich in meinem Leben die Worte Ich liebe dich zwar schon gesagt und sie auch genau so gemeint habe, aber aus Angst vor Verletzung war mein Herz verschlossen oder nur einen Spalt geöffnet. Das, was ich sagte, fühlte sich nach Schmerz, Leid, Mangel und Angst an. Doch jetzt fühle ich diese Liebe aus tiefstem Herzen und jetzt kann ich auch Ich liebe dich von ganzem Herzen sagen.

 

Das ist Befreiung und Erleichterung. Das ist ein Gefühl von tiefem Frieden und Dankbarkeit.

 

Sobald die Liebe berührt, berührt sie auch die Welt. Alles sieht plötzlich farbiger aus, bunter, schöner, leichter, freundlicher. Die Luft riecht besser, der Himmel ist blauer, das Leben ist der Himmel auf Erden.

 

Und dann kommt die Liebe in Form einer anderen Person … und das Herz freut sich, denn es darf zum ersten Mal aus den Tiefen seines Seins sagen

 

Ich liebe dich.

 

 

Foto © bluemchen / www.pixelio.de

Mi

07

Jan

2009

Auf dem Weg zur Selbstliebe

Hemmungslos – Bedingungslos


Ich liebe mich, so wie ich bin. Ich bin perfekt, auch wenn ich mich jeden Tag entwickle, jeden Tag ein Stück mehr erwache, jeden Tag lerne, jeden Tag wachse, jeden Tag erfahre, jeden Tag fühle, denke, frage, rede. Ich bin wie ich bin und so bin ich gut und richtig.

Jeder Tag ist gelebtes Leben. Das Leben besteht aus vielen Augenblicken. Und ich lebe immer im JETZT, denn das Leben ist ein einziges Jetzt. Die Vergangenheit ist vergangen, die Zukunft noch nicht da. Das Einzige, was ich fühlen, leben, erfahren kann ist das JETZT, das ewige Jetzt.

 

Ich bin bewusst. Ich bin klar. Ich weiß, was ich will. Ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, wohin ich gehe.

Ich liebe mich. Ich liebe mein Leben. Ich liebe jeden Augenblick gelebtes Leben. Ich liebe das Schöne, das Helle, das Lustige, das Leichte. Ich liebe auch das Traurige, das Dunkle, das Ernste und das Schwere. Es IST Leben. Es IST.


Mein Leben wird von Tag zu Tag heller, schöner, leichter, einfacher. Umgeben von Gott, von Engeln, von Weisheit und Schönheit, von Leichtigkeit, von Liebe, bedingungsloser Liebe. Das ist Leben. Das bin ich.


Mi

10

Dez

2008

Dankbarkeit

Das „Fieber“ der Dankbarkeit hat mich wieder gepackt und es fühlt sich soooooooooooo gut an. Endlich schreibe ich wieder in meiner Dankbarkeitsliste und ich bin wirklich froh und dankbar über so viele Dinge, die ich früher für selbstverständlich hielt. Heute weiß ich, dass ca. 3 Milliarden Menschen auf dieser Welt täglich mit 2 Dollar auskommen müssen. Das heißt für mich, dass ich in der absoluten Fülle bin. Ich wohne in einem ruhigen, friedlichen Land, in wohne in einem Sozialstaat, es ist immer für mich gesorgt. Ich habe ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu essen und zu trinken, Heizung, Strom, ein Bad, eine Toilette, eine Dusche, eine Waschmaschine und einen Trockner, ein Bett mit einer warmen Decke und einem kuscheligen Kissen, einen Schrank voll mit warmer und schöner Kleidung, ich habe eine Küche mit einem Kühlschrank, einem Herd, einer Kaffeemaschine, einem Wasserkocher, einer Spüle und vielem mehr. Ich habe ein Wohnzimmer mit einer Couch, einen Arbeitsplatz mit Computer und Internetzugang, einen Fernseher, einen DVD-Player, Lampen, Bilder, Blumen und schöne Engel-Figuren. Ich habe soooooooo viele Sachen, die mein Leben täglich erleichtern und schöner machen. ICH BIN REICH. ICH BIN SO RICHTIG, RICHTIG REICH. Und das ist ein schönes Gefühl.

 

Ich gebe aus reiner Freude am Geben. Ich verschenke, weil ich es habe .. Ich bin so froh und dankbar, weil ich in der Fülle lebe. Auch mit wenig bin ich reich. Weil ich immer noch mehr habe als 3 Milliarden Menschen auf dieser Welt.

 

Dankbarkeit ist so ein starkes, tiefes Gefühl. Von ganzem Herzen Dankbarkeit spüren ist die Erfüllung auf Erden. Dankbarkeit für jeden Augenblick gelebtes Leben. Dankbarkeit für alle Erfahrungen, für alle Begegnungen. Dankbarkeit für jeden einzelnen Menschen, der flüchtig oder länger mein Leben begleitet. Dankbarkeit für jedes nette Wort, für jede zärtliche Berührung. Dankbarkeit für die Liebe.

 

Daaaaaaaaaaaanke, dass es mich gibt. Danke, dass ich lebe. Danke, dass ich dieses Leben leben und lieben darf. Danke Universum.